Bereich: Tierfotografie
Wenn Sie mit dem Gedanken liebäugeln, sich näher mit der Tierfotografie zu beschäftigen, kommt früher oder später unweigerlich die Frage auf: Welche Ausrüstung ist die Richtige? Die Auswahl an Kameras, Objektiven und Zubehör am Markt ist unüberschaubar – häufig ganz im Gegensatz zum Budget, das zur Verfügung steht.
Keine Frage im Zusammenhang mit Naturfotografie führt zu so vielen unterschiedlichen Antworten wie die nach dem richtigen Tele-Objektiv für Tierfotografie. Freunde der Nah- und Makrofotografie haben es da einfach: Sie besorgen sich eine „Nah“-Linse als Vorsatz für ihr schon vorhandenes Objektiv, oder blättern in den Katalogen der Hersteller solange, bis irgendwo das Wort „Makro“ oder „Micro“ in der Produktbezeichnung auftaucht. Dann noch ein paar Tests durchstöbern oder den Kontostand prüfen, und schnell ist die passende Optik gefunden.
Wenn man sich an den Top-Spots für Tierfotografie im Inland und Ausland umschaut, beschleichen einen Einsteiger schnell depressive Gefühle. Neben Jacke und Hose in Flecktarn gehört offensichtlich auch mindestens ein 500mm-Objektiv für schlappe 9.000 EUR zur Grundausstattung eines Tierfotografen. Aber sind diese riesen „Tüten“, wie Sie häufig genannt werden, denn überhaupt notwendig?
Gute Ratschläge von Freunden, Testberichte in Fotomagazinen und eine nahezu unbegrenzte Meinungsvielfalt im Internet machen es einem Anfänger nicht unbedingt einfach, sich für das richtige Teleobjektiv zu entscheiden.
Das eine, richtige Teleobjektiv für Tierfotografen läßt sich nicht finden. Zu verschieden sind die Anforderungen. Zum Abschluss der Serie gebe ich Ihnen meine ganz persönliche Objektivempfehlung mit auf den Weg zum Fotogeschäft.
Für das kleine Budget: 70-300mm Zoom-Objektiv
Der Start in die Tierfotografie kann problemlos mit einem Universal-Zoom wie einem 70-300mm Objektiv erfolgen. Wenn Sie sich an …


